Erzbistum Köln – BDKJ – bereits 120 angemeldete Gruppen

12. März 2019 Newsdesk/Je

In genau 72 Tagen startet wieder die bundesweite 72-Stunden-Aktion. Dabei werden vom 23.-26. Mai in 72 Stunden in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Dieses Motto ist der Ausgangspunkt aller Aktivitäten rund um die Aktion im Jahr 2019.

Im Erzbistum Köln haben sich bis heute bereits 120 Gruppen angemeldet. Eine klare Botschaft für alle, die noch überlegen, ob sie mitmachen sollen, hat die Diözesanvorsitzende des BDKJ Köln Elena Stötzel: „Sei Teil der größten Jugendsozialaktion in Deutschland! Nimm das, was Du verbessern willst, selbst in die Hand. Du bekommst Unterstützung vom BDKJ.“

Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. Die bundesweite Schirmherrschaft haben Kardinal Reinhard Marx und Bundesministerin Dr. Franziska Giffey übernommen.

Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben „Hand und Fuß“. Als teilnehmende Gruppe setzt man sich konkret vor Ort im eigenen Sozialraum ein. Einen Raum, dessen Bedingungen und Probleme man kennt. Eine Ideenbörse auf der Website 72stunden.de gibt vielfältige Anregungen zum Mitmachen.

Wann findet die Aktion statt?

Die 72-Stunden-Aktion geht von Donnerstag, dem 23. Mai bis Sonntag, dem 26. Mai 2019. Beginn und Ende ist jeweils um 17.07 Uhr.

Die Anmeldung ist online auf www.72stunden.de möglich. Einen Anmeldeschluss gibt es für das Erzbistum Köln nicht.

Wer kann mitmachen?

Die Aktion steht allen Menschen offen, die sich für eine solidarische, offene und gerechte Gesellschaft einsetzen möchten. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist der Wille zum Engagement für andere und die Zustimmung zu den Werten des BDKJ und seiner Verbände wie Solidarität, Toleranz und Weltoffenheit.

Die Altersspanne der Gruppe liegt idealerweise zwischen 9 und 27 Jahren. Bei der Projektauswahl sollte man sowohl auf Alter als auch auf die Größe der Gruppe achten. Jede Gruppe muss aus Gründen der Aufsichtspflicht einen volljährigen Aktionsgruppenleiter haben.

Praktischer Einsatz für Andere

Die Teilnehmenden werden dort für und mit anderen tätig, wo sie auch sonst im Alltag unterwegs sind. Seien es Nachbarschaftstreffen, Partnerschaften zu Asylunterkünften oder der Bau von Klettergerüsten: Als Gruppe hat man Raum zur individuellen Ausgestaltung der Aktion. Wichtig ist der gemeinsame Einsatz für andere oder mit anderen! Die Aktionen können interreligiös, politisch, ökologisch oder international ausgerichtet sein. 

Die letzte 72-Stunden-Aktion

Bei der vergangenen 72-Stunden-Aktion im Jahr 2013 waren deutschlandweit über 100.000 Kinder und Jugendliche in 4.000 Projekten aktiv. Diese Aktion wirkt auch heute nach sechs Jahren noch nach. Etwa weil die Umgestaltung des Spielplatzes noch sichtbar ist oder der Kontakt zum Altenheim bestehen blieb.

Die Aktion wirkt außerdem bei den Beteiligten nach, weil damit vielfach der Grundstein für längerfristiges Engagement gelegt wurde und die Identifikation mit einem der katholischen Jugendverbände gestärkt wurde.